… meistens leider viel zu viel. Deswegen hat der Beitrag folgenden Untertitel: Was auf einer Wander-Tour auf keinen Fall fehlen sollte und wie du deinen Proviant richtig packst.

Dass Wandern mir mal Spaß machen würde, ist eine Tatsache mit der ich so niemals gerechnet hätte. Was habe ich die Wanderausflüge meiner frühen Kindheit gehasst…. Tja – was soll ich nun sagen. Mit dem Alter kam die Weisheit – und die Liebe zum Wandern – eben doch.
Mit zunehmender Wandererfahrung kam auch die Routine beim Packen des Rucksacks und bei der Auswahl des Proviants. Was einem die Tour nämlich so richtig verhageln kann, ist ein schlecht gepackter Wanderrucksack. (Und die falschen Schuhe, aber das ist ein anderes Thema.)
Ich neige immer dazu immer ein wenig zu viel einzupacken – um das mal harmlos auszudrücken. Das ist nervig, vor allem bei langen Touren. Immerhin muss man den ganzen Kram ja auch tragen. Da ist weniger einfach mehr! Ich erinnere mich mit Schrecken an den schweren Rucksack auf der ersten Boofen-Wanderung. Oder all das unnütze Gepäck auf der ersten 50 km Wanderung… Wie viel Energie hätte ich sparen können, wenn ich den Rucksack schlauer gepackt hätte! Also habe ich mich informiert.
Eine kurze Befragung von Google ergab, dass für eine Tagestour ein Rucksack von ca. 30 Liter Fassungsvermögen ausreichen. Aha. Mehr als 4-5kg sollte der Rucksack inklusive Inhalt nicht wiegen. Aha, macht Sinn. Meine Rucksäcke waren immer schwerer! Was wohl auch daran lag, dass meine Rucksäcke immer zu groß waren. Mein erster Weg führt mich daher ins Sportfachgeschäft des Vertrauens – erstmal checken was es gibt.
In meinen folgenden Wanderungen konnte ich feststellen: maximal 5 kg klingt wenig – reicht aber voll aus!
Da meine Rucksäcke immer zu groß waren, habe ich auch immer zu viel eingepackt. Wer Platz hat, neigt dazu zu viel einzupacken.

Aber was genau muss nun mit auf die Tagestour?!
Ich habe mal kategorisiert:
Kleidung, Verpflegung & Essentials
Kleidung
– Wechselshirt (Laufsachen eigen sich zum Beispiel super!)
– Regen-/winddichte Jacke (der Blick auf den Wetterbericht lohnt sich.)
– Sonnenbrille (Wetterbericht und so)
– leichte Handschuhe
– Mütze/Stirnband
Verpflegung
– ausreichend Flüssigkeit (1-1,5 l Wasser oder ungesüßter Tee)
– Proviant (sie unten genauer)
– Müllbeutel (Müll hat in der Natur nix verloren! Nach dem Motto: leave no trace.)
Essentials
Es bietet sich an, wichtige Dinge wasserfest zu verpacken, zum Beispiel in Zipper-Beuteln. So bleibt auch bei einer unfreiwilligen Dusche alles trocken.
– Wanderkarte (& ggf. Kompass, GPS-Gerät oder Wanderführer)
– Erste Hilfe Set – auch auf kurzen Touren
– Blasenpflaser/Tape
– Ausweisdokumente (Personalausweis)
– (Bar-)Geld (Kleingeld für Parkscheinautomat)
– Handy (Powerbank? Falls ihr euer Handy zum navigieren nutzt.)
Nachdem der Rucksack also jetzt schon grob gefüllt ist, kommt das wichtigste – der Proviant.
Dem Körper sollten ausreichend Energie und Flüssigkeit zur Verfügung stehen: Kohlehydrate und Wasser. Fettiges Essen liegt schwer im Magen und macht träge.
Egal wie lang oder kurz die Wanderung ist; immer dabei sein sollte:
– Wasser
– Traubenzucker
– Obst
Ansonsten:
– Nüsse oder/und Trockenobst
– Gemüsesticks
– Vollkornbrote mit Frischkäse und Kräutern
– Sportriegel (oder Müsliriegel)
Das war’s – mehr ist für eine Tagestour theoretisch nicht notwendig.
Und wie kommt der ganze Krempel (und das meine ich absolut liebevoll) nun am praktischsten in den Rucksack?

Rot: das sind alle schweren Sachen – sie sollten nah am Körper sein, damit sich der eigene Schwerpunkt mit dem Rucksack nicht ungünstig verlagert
Blau: hier kommen alle Dinge hin, die man schnell greifen muss. (Handy, Wanderkarte…)
Und die obligatorische Frage, wenn alles gepackt ist: „Habe ich wirklich an alles gedacht?!“ Fällt euch noch etwas ein? Lasst es mich wissen. 😉
Falls ihr genau so vergesslich seid wie ich – ich habe euch die Checkliste als PDF zum Download hier einmal zur Verfügung gestellt. So könnt ihr einfach abharken, was ihr schon eingepackt habt und verliert garantiert NICHT den Überblick!
Viel Spaß auf eurer Wanderung!

2 Kommentare zu „In meinen Rucksack packe ich…“